Gott spricht: „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln.“ Maleachi 3,20
In seiner Gerichtsankündigung macht der Prophet Maleachi die bildhafte Zusage, dass für die, die Gott respektieren, die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen wird. Die Sonne steht für Licht, Wärme und Leben. Sie ist ein Symbol der strahlenden Gegenwart Gottes. Gerechtigkeit beschreibt eine gute Beziehung, in der nichts Störendes zwischen den Parteien steht. Mit den Flügeln der Sonne meint man wohl die Strahlen der Sonne. Es sind also Strahlen, die Heilung, Gesundheit und Gelassenheit hervorbringen.
In der Advents- und Weihnachtszeit feiern wir, dass die Zusage von Maleachi sich teilweise erfüllt hat. Gott kommt in diese dunkle Welt. Durch Christus, der sich als das Licht der Welt bezeichnet, kommt Gottes Licht, Wärme und Leben, seine strahlende Gegenwart in unsere Welt. Das Wirken Jesu bringt Heilung, Gesundheit und Gelassenheit. Diese Wirkungen von Gottes Gegenwart haben nicht nur die Menschen in der Zeit Jesu erlebt. Nein, es ist das Licht, das Leben und die Kraft Gottes, die heute genauso wirksam und erfahrbar sind wie damals. Der Trost der Nähe Gottes und sein Heil umfassen unseren Geist, unsere Seele und unseren Körper. Lasst uns das ganzheitliche Wirken Gottes in unserem Leben erkennen und erleben.
Alexander Epp